Am berühmtesten auf dem “ De Hun´nenhoff“ sind wohl mittlerweile unsere Rollihunde. Ganze 11 Stück flitzen hier täglich über den Hof und das in einem Tempo, da wird so mancher Profirennfahrer vor Neid erblassen.

Da die Rollihunde selbst keinen Urin lassen können, müssen sie 3x am Tag manuell von uns entleert werden. Das ist eine Prozedur, die man erst einmal erlernen muss. Als neuer Mitarbeiter dreht sich das Gedankenkarussel, was dieses Thema betrifft! Wo sitzt die Blase? Wie kann ich sie ertasten? Wie greife ich richtig, damit sie mir nicht wegrutscht? Wie viel Druck ist wirklich nötig? Tue ich dem Hund nicht weh? Mache ich da jetzt nichts kaputt?

Für viele Leute ist sowas natürlich auch mit einem gewissen Ekel verbunden den evtl. auch einige erstmal überwinden mussten. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn man erstmal weiß, dass der Urin anfangs steril ist, ist es nur halb so schlimm. Und bei uns auf dem Hof gibt es auch noch Wasser und Seife 😉

Doch diese Gedanken können blockieren und dann klappt meist gar nichts. Man ist zu angespannt, der Hund bleibt nicht ruhig liegen oder man bekommt die Blase einfach nicht leer (was sehr wichtig ist, um eine bakterielle Infektion zu vermeiden).

Irgendwann wird es einfacher bzw. man wird besser. Nach und nach stellen sich Erfolgserlebnisse ein. Auf einmal kann man die Blase ertasten, der Hund legt sich entspannt auf die Seite, der Griff sitzt, der Druck stimmt und der Urin läuft. Ja und über Hundepipi freut man sich in diesem Fall sehr, denn man weiß man ist auf dem richtigen Weg und man munkelt das schon Freudentänze deswegen aufgeführt worden sind.

Rückschläge gibt es aber auch. An manchen Tagen klappt es einfach nicht! Auch da muss man dann eine gewisse Geduld aufbringen und man darf das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wir arbeiten hier mit Tieren und keinen Maschinen.

Denn es heißt: ,,Übung macht den Meister!“


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