Rund 90 Hunde leben hier auf dem Hun’nenhoff. Eine ganze Reihe davon haben Behinderungen oder sind psychisch traumatisiert. 

Hier stellen wir sie Ihnen vor.

Unsere Rollies

Fünfzehn Stück leben hier insgesamt. Die meisten davon im Minidorf, aber auch im HuWo1 sind zwei von Ihnen untergebracht. Mury ist die gelebte inclusion und wohnt bei den Rentnern.

Unsere Wächter

Eine ganze Reihe unserer Hunde sind „nicht ohne“, wie man so schön sagt. So leben hier z.B. sechs Herdenschutzhunde, die sich zum Teil ihren Lebensunterhalt durch Wachdienst verdienen. 🙂 Baron und Luna laufen beispielsweise des Nachts durch die Ausläufe und passen auf, dass niemand unbefugt das Grundstück betritt. Nur Usha, Arne und Tom können zu ihnen gehen. Leonidas bewacht zukünftig den Pferdebereich und die Schafe. Wookie, ein Kangal und seine Freundin Klementine sichern den Rest.

Zu den Wächtern zählen aber auch Rex und Grendel, zwei Schäferhunde, die vom Veterinäramt sichergestellt und zu uns gezogen sind. Kismet, eine AmStaff-Hündin, die vom Veterinäramt Rotenburg kommt und Jack, Mischling, gefährlich, vom Amt in Lüneburg. Ian, Old English Bulldog, der nach Beißvorfall sterben sollte, ist auch ein zuverlässiger Wächter.

Im Haus passt Krümel auf, im Rumänenhaus leben Cuba und Baldur, nicht groß, aber ungemein wirksam… 🙂

Unsere Schnauzer

Toms Herz gehört zu einem großen Teil den Schnauzern, daher ist es nicht verwunderlich, dass einige davon auch bei uns leben.

Riesenschnauzer sind Gebrauchshunde, d.h., sie sind sehr häufig auf „Leistung“ gezüchtet. Diese Leistung entfalten sie im Schutz- und Wachdienst…

Einer unserer Schnauzer hier sollte sterben, weil sie ihre Aufgaben ernst nahm und ihre Zähne benutzte. Bei uns ist sie eher unauffällig.

Navajo und Rasmus, Onkel und Neffe, sind wild und temperamentvoll, Gandalf ist mehr ein großer Junge… 😉 Finja wird ihrer Herkunft durchaus gerecht… 🙂

Versehrt an Körper und Seele

Einige unserer Hunde haben verstümmelungen erlebt, teils durch Unfall, teils durch Tierquälerei.

Auf dem Hunnenhoff werden sie nicht nur medizinisch versorgt, sondern auch „psychologisch“. Es wird ihnen hier ein artgerechtes Leben in Sicherheit gegeben. Oft von Menschen traumatisiert, dürfen sie hier erleben, dass nichts Böses mehr passiert.

Es ist schön, zu erleben, wie die meisten unserer Bewohner im Laufe der Zeit Vertrauen zu uns fassen und so ein glückliches Leben führen können.

Unser Rumänenrudel

Das Rumänenrudel heißt so, weil es im Wesentlichen aus den ersten Hunden besteht, die wir 2015 aus Rumänien erhalten haben.

Zusammen mit Spero kamen damals Polda, Hiswa und Lotta hier an, kurz darauf folgten Jamil und Baiatu. Spero zog natürlich zu den Rollis, Lotta, die einen – mutwillig herbeigeführten! – Bruch der Halswirbelsäule hatte, starb kurz darauf an den Folgen dieser Verletztung.

Louis freundete sich mit Hiswa so sehr an, dass wir uns entschlossen haben, ihn in diese Gruppe zu integrieren.

Unsere Rentner

Bei uns leben einige alte Hunde, einige sind sogar sehr alt…

Elpi z.B. feierte am 1.5.2021 seinen 17. Geburtstag!

Aber mit Becky, Moritz, Pelle, Rex, Sally, Rudi, Old Fox, Cashba, Herbert haben doch schon eine ganze Reihe von Hunden das dreizehnte Lebensjahr bereits hinter sich gelassen…

Die „Normalos“

Es gibt bei uns aber auch ganz normale Hunde, die aus irgeneinem Grund zu uns kamen und dann einfach hängen geblieben sind…