Wir waren so froh, als unser Hugo im Herbst letzten Jahres ein neues Zuhause bei Thorsten gefunden hatte. Alles schien perfekt. Hugo – angeblich ein Dobermann-Franz. Bulldogen- Mix – liebte sein neues Herrchen und gewöhnte sich schnell ein. Vor drei Wochen jedoch dann der Eklat. Nachdem Hugo einige Wochen zuvor einen Streit mit einem Bobtail hatte, sich von der Leine losriss und den Bobby in einer Beißerei ziemlich verletzte, gab es nun einen Zwischenfall mit Thorstens neuer Freundin Katja.

Eigentlich wollte Thorsten ihm nur ein Pflaster auf sein Ohr machen, weil er sich dort ein wenig geratscht hatte, seine Freundin sollte Hugo kurz festhalten. Aber bevor überhaupt eine Behandlung stttfand, schnellte Hugo herum und stürzte sich auf Katja. Dabei verletzte es sie so schwer am Arm, dass sie den Rest des Tages in der Notaufnahme im Krankenhaus verbrachte.

Nach diesem Vorfall wollte sich Hugo auch nicht mehr mit dem Hund von Katja vertragen, der bis dahin sein Freund war.

Thorsten war am Ende…

De Hun’nenhoff vermittelt Hunde aber nur mit einem besonderen Vertrag. Demzufolge müssen vermittelte Hunde, die in ihrer neuen Familie nicht mehr bleiben können, zurück auf den Hof gegeben werden. Dabei wird die Schutzgebühr, die der neue Besitzer bezahlt hat, erstattet. Diese ist also quasi ein Pfand, das sicherstellt, dass kein Hund vom Hun’nenhoff jemals in einem Tierheim landet oder gar wegen Verhaltensproblemen getötet wird. Es wird jeder lieber 350,- € wiederbekommen, statt Abgabegebühr im Tierheim oder Tierarztrechnung für Euthanasie zu bezahlen.

Und so kommt Hugo heute zurück…

Wir sind sehr unsicher, was genau Hugo zu diesem Übergriff bewegt hat, zunächst einmal wird er medizinisch untersucht und wir hoffen, dass eine Ursache festgestellt werden kann. (Schilddrüse z.B.) Dann würde man ja mit Medikamenten das Problem in den Griff bekommen können.

Vorerst bleibt Hugo aber auf dem Hun’nenhoff und würde sich sicher auch über einen Paten freuen…

14.3.2022


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