Es ist Dienstag Nachmittag und ich warte mit Dexter in Scheeßel auf die ersten Hundespielkameraden.
Leider ist heute kein Welpenspielen. Das findet in Scheeßel immer samstags von 10-11 Uhr und in Hörpel Donnerstags von 17-18 Uhr statt.

Doch warum ist das Spielen mit anderen Welpen so wichtig?

Mit der 12. Woche endet die Sozialisierungsphase. In dieser sensiblen Zeit sollte der Welpe möglichst viele verschiedene und positive Erfahrungen sammeln können. Dazu gehört auch der soziale Umgang mit anderen Hunden, genauso wie das Kennenlernen von Menschen verschiedenen Alters und Aussehens.
Gerade beim Spielen mit anderen Welpen können die sozialen Regeln unter Artgenossen kennengelernt sowie Stärken und Grenzen ausgetestet werden. Denn jede Rasse spielt anders und hat unterschiedliche Arten zu kommunizieren. Die eine Rasse hat Stehohren, eine andere Hängeohren. Oder die Augen können von Haaren bedeckt sein. Auch wichtig ist der Schwanz, mit dem wichtige Signale gesetzt werden können. Doch ist der Welpe nur ein Labrador Retriever Schwanz gewohnt, kann eine Stummelrute oder ein über den Rücken gekringelter Schwanz für Irritationen sorgen. Auch spielen einige Hunde lautlos, andere dagegen sehr lautstark.

Der Mops hat zum Beispiel immer eine faltige Stirn, dazu eine kurze Nase und auch die röchelnden Atemgeräusche müssen erst mal als nicht bedrohlich erkannt werden. Oder der Stummelschwanz von französischen Bulldoggen, der diese in der Kommunikation einschränkt.
Das alles kann der Welpen dort lernen, um dann später auftretende Situationen besser einschätzen zu können.

Also lasst eure Welpen die Welt erkunden und bietet ihnen die Möglichkeit, viele Erfahrungen auch mit anderen Hunden(Rassen) zu sammeln.

Kategorien: Wissenswertes

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